TUYAS
HOCHZEIT
Pressestimmen
"Die schönste Schäferin"
"...ein Heimatfilm, der viel genauer als viele andere fragt, was
Heimat eigentlich heute bedeutet und Familie und Liebe und Arbeit. Die
Jury bei der diesjährigen Berlinale hat das gut erkannt, als sie
den Film mit dem goldenen Bären auszeichnete."
"Angenehm brechtianisch ist TUYAS HOCHZEIT wenn er pragmatisch die
familiären Modelle für die Zukunft durchkalkuliert (...) Der
Film ist frei von falschen Sentimentalitäten ..."
"(..) in den Momenten der (..) Schutzlosigkeit merkt man, wie sehr
seine Kamera sich in diese Frau vergucken kann, fasziniert ist von ihrem
sanften Gesicht, ihren zarten Händen. TUYAS HOCHZEIT ist ein Western,
aber gekreuzt mit einem Ozu-Familienfilm
SZ, 22.08.2007
"Zwei Dinge sprechen für diesen Film: die einfache, kunstvoll-ungekünstelte
Schönheit der Bilder, die der deutsche Kameramann Lutz Reitemeier
aufgenommen hat, und die Hauptdarstellerin Yu Nan. Wang Quan'an, der Regisseur,
hat schon in seinem vorigen Film "Jing zhe" bewiesen, dass er
mit Laiendarstellern umgehen und vom Landleben in China erzählen
kann, ohne die allgegenwärtige Armut zu romantisieren, und auch diesmal
löst er das Geschehen in knappe und treffende Szenen auf, die vieles
andeuten, ohne allzuviel auszusprechen.
FAZ, 22.08.2007
"... ein schöner und immer wieder skurriler Film"
KÖLNER STADTANZEIGER, 23.08.2007
"Wang Quan'ans Film ist sehenswert, sehr sogar (nicht nur wegen
der Hauptdarstellerin und wegen der Kameraleistung...)"
"...ein feiner, stiller, krafterfüllter Film, inszeniert in
schnörkelloser Klarheit, durchsichtig wie die Lüfte im hohen
zentralasiatischen Bergland."
"Es ist eine bewegend schlichte Jurtengeschichte, (lapidar verfilmt)
- mit grandioser asiatischer Gebirgslandschaft."
STUTTGARTER ZEITUNG, 23.08.2007
"Tuya" ist alles andere als eine Heimatschnulze vor fotogener
Kulisse. Die Tränen, die hier nicht geweint werden, sind die der
Ausweglosigkeit."
BERLINER ZEITUNG, 22.08.2007
"Wang Quan ´ans chinesischer Berlinale-Gewinner ist ein schöner
Beweis dafür, dass man auch in einer kargen Landschaft schwelgen
kann. Gerne lässt man den Blick zum majestätischen Horizont
einer nur auf den ersten Blick trostlosen Weite schweifen, freut sich
über die mit dichter Wolle ausgestattete Tierwelt und staunt über
die Selbstverständlichkeit, mit der die schauspielerischen Laien
vor der Kamera agieren."
FRANKFURTER RUNDSCHAU, 23.08.2007 + STADTREVUE, Nr. 09/07
"lakonische Tragikomödie mit rauem Charme"
TIP, Nr. 16/07
"Keine kleine Geschichte. Das herbe Land und der hohe Himmel geben
den Bildern dieses Films Größe"
"eine überwältigend intensive Protagonistin"
SPIEGEL, Nr. 34/07
"Tuyas Hochzeit" hat den Stoff für das ganz große
Kino und besitzt dabei die seltene Gabe, diesen wunderbar bescheiden,
nah am Leben zu präsentieren."
FILMDIENST, Nr. 17/07
"Mit Tuya bringt Regisseur Wang Quan´an (womöglich) eine
der stärksten Frauenfiguren seit langem auf die Leinwand."
DER SCHNITT, Nr. 3/07
"bildgewaltiges Drama"
VANITY FAIR, Nr:35/07
"Ein absolut sehenswerter und berührender Film"
"TUYAS HOCHZEIT" ist in seiner Einfachheit ein unglaublich packender
Film. Ohne Schnörkel und Nebensächlichkeiten wird die Geschichte
geradeaus erzählt. Beeindruckend ist der Pragmatismus der Nomaden,
besonders der von Tuya. Deren Probleme sind so virulent und lebensbedrohlich,
dass nicht viel und lange geredet wird, sondern sofort entschieden und
gehandelt. Wenn ein neuer Mann her muss, dann auch schnell, ohne groß
Kennenlernen, Candlelight-Dinner oder dergleichen."
Claudio Armbruster, ZDF ASPEKTE
"Atemberaubend schön."
PROGRAMMKINO.DE
"Der in sehr ruhigen, kraftvollen Bildern erzählte Film entwickelt
seine Sogkraft aus einer geschickten Balance von Humor und Tragik. Besonders
beeindruckt das Spiel der Hauptdarstellerin YU Nan. Der Film beschwört
vor allem die Kraft der Frauen, selbst schwierigste Situationen zu bewältigen."
SPIEGEL ONLINE
"
Der Preis für TUYAS HOCHZEIT zeugt am ehesten von
einer andauernden Sinnsuche des Kinos an den Rändern der noch nicht
zu Tode gefilmten Welt - und diese Sehnsucht nach Erkenntnisgewinn im
Fremden wird auch dadurch noch betont, dass es der deutsche Kameramann
Lutz Reitemeier war, der den weiten Himmel und die bunten Kopftücher
der Mongolei für den Regisseur WANG Quan'an eingefangen hat."
Tobias Kniebe, SZ
TUYAS HOCHZEIT aus China mit der glänzenden YU Nan in der Hauptrolle,
ein schmerzlich-realistisches Werk über eine hart arbeitende Bäuerin
in der Inneren Mongolei.
Ein schöner, ehrlicher Film, den
der Regisseur WANG Quan'an in der Fassbinder-Tradition sieht.
RBB-ONLINE.DE
"Ähnlich wie MONGOLIAN PING PONG von NING Hao, der 2005 im
Berlinale-Forum lief, führt uns auch WANG Quan'ans Film TUYAS HOCHZEIT
in eine entfernte, archaische Welt, in die eine kurios und liebevoll erzählte
Geschichte platziert wird. Der Regisseur mischt Dokumentarisches mit Fiktion.
Die Figur des Ehemanns Bater wird von einem Laiendarsteller gespielt,
im wirklichen Leben ist er ein Hirte. Der Film zeigt die harten Lebensbedingungen
und die unendlich weiten Landschaften in der Mongolei. Mitten im Berlinale-Stress
ist es unglaublich schön, sich in Ruhe und Langsamkeit dieser Welt
zu begeben."
KINO-ZEIT
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