TAGE ODER STUNDEN

Darstellerbiografien

Albert Dupontel (Antoine)

Albert Dupontel wurde 1964 geboren und ist ein französischer Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Komiker. Als Sohn eines Arztes und einer Zahnärztin studierte er zunächst Medizin, gab aber das Studium 1986 auf, studierte Schauspiel am Théâtre National de Chaillot und war in ersten kleinen Rollen zu sehen (Die Viererbande von Jacques Rivette).
Für den Sender Canal+ schrieb und spielte er Sketche in der Serie „Sales histoires“ und erprobte sich ab 1990 als Stand-up-Comedian in One-Man-Shows, die ihn bis in das „Olympia“ in Paris führten, wo sein „Sale Spectacle 2“ wegen des schwarzen Humors Aufsehen erregte. Albert Dupontel gehört in Filmen zu den harten Männern und komplexen Charakteren des französischen Kinos, auf der Bühne ist er mit seinen One-Man-Shows mit ungewöhnlich schwarzem Humor ein Sonderfall.

Inzwischen hat er sich als Schauspieler und Regisseur einen Namen gemacht und war mehrmals für den französischen Filmpreis „César“ nomminiert:

1997 für die Beste Nebenrolle in Das Leben: eine Lüge
1999 für die Beste Hauptrolle in Le créateur
1997 für das Beste Erstlingswerk als Regisseur für Bernie

Filmographie (Auswahl)

2007 Tage oder Stunden, von Jean Becker
So ist Paris, von Cédric Klapisch
Chrysalis, von Julien Leclercq
2006 L’ennemie intime, von Florent Emilio Siri
Odette Toutlemonde, vonEric-Emmanuel Schmitt
2005 Président, von Lionel Delplanque
Fauteuils d‘orchestre, von Danièle Thompson
Enfermés dehors, von Albert Dupontel
2003 Un long dimanche de fiançailles, von Jean-Pierre Jeunet
2002 Irréversible, von Gaspard Noe
1999 La maladie de Sachs, von Michel Deville
Le créateur, von Albert Dupontel
1996 Bernie, von Albert Dupontel
Un héros très discret, von Jacques Audiard
1992 Désiré, von Albert Dupontel

Regie und Drehbuch

2005 Enfermés dehors
1999 Le créateur
1996 Bernie
1992 Désiré

Interview mit Albert Dupontel >>


Marie-Josée Croze (Cécile)

Die kanadische Schauspielerin Marie-Josée Croze wurde 1970 in Montréal geboren und begann ihre Schauspielkarriere mit Nebenrollen im kanadischen Fernsehen. Ihr Kinodebüt feierte sie 1992 mit La Postière von Gilles Carles und agierte in den folgenden Jahren sowohl in französisch- als auch englischsprachigen Produktionen. Der erste große Erfolg gelang ihr 2000 in der Hauptrolle des surrealen Dramas Maelström von Denis Villeneuve; für diese Rolle wurde Marie-Josée Croze vom Vancouver Film Critics Circle 2001 als beste kanadische Schauspielerin ausgezeichnet sowie im gleichen Jahr mit den kanadischen Filmpreisen Jutra- und Genie Award als beste Hauptdarstellerin des Jahres. Den bisher größten Erfolg feierte sie 2003 bei den Filmfestspielen in Cannes mit der Auszeichnung als Beste Darstellerin für ihre Rolle in Die Invasion der Barbaren von Denys Arcand.

Auszeichnungen:

2004 Nominiert als Beste weibliche Nachwuchsdarstellerin für Die Invasion der Barbaren
2003 Internationale Filmfestspiele von Cannes: Beste Darstellerin für Die Invasion der Barbaren

Filmographie (Auswahl)

2008 Je l‘aimais, von Zabou Breitman
2007 Le nouveau protocole, von Thomas Vincent
Tage oder Stunden, von Jean Becker
2006 Schmetterling und Taucherglocke, von Julian Schnabel
2005 München, von Steven Spielberg
Jacquou le croquant, von Laurent Boutonnat
Ne le dis à personne / Kein Sterbenswort, von Guillaume Canet
La mémoire des autres, von Pilar Ansita McKay
2004 Les oiseaux du ciel, von Eliane de Latour
La petite chartreuse, von Jean-Pierre Denis
2003 Ordo, von Laurence Fereira Barbosa
Mensonges et trahisons, von Laurent Tirard
Die Invasion der Barbaren, von Denys Arcand
Ascension, von Karim Hussain
Nothing, von Vicenzo Natali
2002 Ararat, von Atom Egoyan
2001 Des chiens dans la neige, von Michel Welterlin
2000 Maelström, von Denis Villeneuve
1999 HLA identique, von Thomas Briat
1993 Florida, von Georges Mihalka

Interview mit Marie-Josée Croze >>


Pierre Vaneck (Antoines Vater)

Filmographie (Auswahl)

2007 Tage oder Stunden, von Jean Becker
2005 La science des rêves, von Michel Gondry
1998 Furia, von Alexandre Aja
1994 Othello, von Kenneth Brannagh
1992 Vent d‘est, von Robert Enrico
1991 Sur la terre comme au ciel, von Kristin Johannesdottir
1986 Sweet country, von Michel Cacoyanis
1983 L’année des méduses, von Christopher Franck
1982 Erendira, von Ruy Guerra
1979 Le soleil en face, von Pierre Kast
Le légion saute sur Kolwezi, von Raoul Coutard
1970 Biribi, von Daniel Moosman
1967 Maldone, von Sergio Gobbi
1965 L’étrangère, von Sergio Gobbi
1960 Un nommé la rocca, von Jean Becker
1959 La morte saison de l’amour, von Pierre Kast
1957 Si Paris m’était conté, von Sacha Guitry
1956 Celui qui doit mourir, von Jules Dassin
1955 Pardonnez vos offenses, von Robert Hossein
1954 Marianne de ma jeunesse, von Julien Duvivier