SECRETARY

Die Schauspieler

James Spader - Mr. E. Edward Grey
Als Schauspieler mit einem Geschmack für das Extreme hat James Spader viele Rollen in seinem Leben gespielt, die sich mit den Abgründen der menschlichen Seele beschäftigen.
Nachdem er 1981 zusammen mit Brooke Shields für "Endlose Liebe" (1981) vor der Kamera stand und mit John Hughes "Pretty in Pink" (1986) gedreht hatte, änderte er seineRollenauswahl radikal, 1989 erhielt er die Rolle des Graham in Steven Soderberghs Film "Sex, Lügen und Video" in Cannes den Preis als Bester Schauspieler. In den 90er Jahren sah man ihn dann in Filmen wie Luis Mandokis "Frühstück bei ihr" (1990) mit Susan Sarandon und Tim Robbins "Bob Roberts" (1992), Nicholas Kazans "Nightmare Lover" (1994), im Kinoerfolg "Stargate" (1994) mit Kurt Russell, in Sydney Lumets "Sterben und Erben" (1997) und David Cronenbergs "Crash" (1996).
In den vergangenen Jahren stand Spader zusammen mit Keanu Reeves für den Kinohit "The Watcher" (2000) vor der Kamera und mit Minnie Driver, Josh Brolin und Stuart Wilson drehte er "Slow burn" (2000).
Des weiteren spielte er in folgenden Filmen (eine Auswahl): "Zwei Tage in LA" (1996) von John Herzfeld, "Wolf - Das Tier im Manne" (1994) zusammen mit Jack Nicholson, "Musik des Zufalls" (1993), "Der Preis der Macht" (1991), "Todfreunde - Bad influence" (1990), "Jack the Ripper - Die Rückkehr" (1988), "Mannequin" (1987), "Unter Null" (1987) und Oliver Stones "Wall Street" (1987).
Seine letzten Filme sind Rowdy Herringtons "The Stickup" (2001), John McNaughtons "Speaking of Sex" (2001) mit Bill Murray, Jay Mohr und Lara Flynn Boyle,"I Witness" (2003) mit Portia de Rossi sowie "Alien Hunter", der gerade abgedreht wurde.

Maggie Gyllenhaal - Lee Holloway
Ihr Schauspieldebüt gab Maggie Gyllenhaal 1992 an der Seite von Jeremy Irons und Ethan Hawke in dem Film "Waterland". Es folgte 1993 der Film "A Dangerous Woman" und in Folge zahlreiche Rollen in TV-Filmen. Ihre beeindruckende Performance als Satan-verehrende Maskenbildnerin ‚Raven' in John Waters Hollywood-Satire "Cecil B. Demented" (2000) brachte ihr eine Hauptrolle in "Donnie Darko" (2001) ein. Zusammen mit Drew Barrymore stand sie 2001 für "Unterwegs mit Jungs" vor der Kamera, im Anschluss drehte sie mit Regisseur Michael Lehmann den Film "40 Tage und 40 Nächte". Parallel zu den Dreharbeiten von SECRETARY stand sie auch für George Clooneys Regiedebüt "Confessions of a Dangerous Mind" (2002) und für Spike Jonzes Film "Adaption" (2002) mit Nicolas Cage vor der Kamera. An der Seite von Lili Taylor, Daryl Hannah und Marcia Gay Harden hat Maggie Gyllenhaal gerade den Film "Casa de los Babys" von John Sayles abgedreht. Ebenfalls beendete sie vor kurzem an der Seite von Julia Roberts die Dreharbeiten zu "Mona Lisa Smile" (Kinostart in den USA Ende 2003). Zur Zeit dreht sie mit Regisseur Gregory Jacobs den Spielfilm "Criminal" (Produzenten u.a. George Clooney und Steven Soderbergh).
Maggie Gyllenhaal spielt regelmäßig Theater in den USA wie auch in Europa. Sie studierte an der Columbia University of New York Literatur und Östliche Religion und schloss ihr Studium 1999 mit Auszeichnung ab.

Jeremy Davies - Peter
Seine erste Hauptrolle spielte Jeremy Davies in David O. Russells preisgekröntem Film "Spanking the Monkey" (1994). Großen Erfolg feierte er auch mit seiner Darstellung des Corporal Upham in Steven Spielbergs Film "Der Soldat James Ryan" (1998). In Folge übernahm er die Hauptrolle des ‚Tom Tom' in Wim Wenders Film "The Million Dollar Hotel" (2000).
Darüber hinaus war er u.a. in "Die Villa" (2000) mit Sean Penn, "Kansas Nights" (1997) mit Vince Vaughn und Ashley Judd, in "Nell" (1994) mit Jodie Foster und in Jan De Bonts "Twister" (1996) zu sehen. Es folgten u.a. "Investigating Sex" (2001), Regie: Alan Rudolph, Roman Coppolas "CQ" (2001), "29 Palms" (2002) mit Michael Rapaport, Bill Pullman und Chris O'Donnell. In "The Laramie Project" (2002) stand er gemeinsam mit Christina Ricci und Steve Buscemi vor der Kamera. Zu seinen neueren Filmen gehört u.a. Lars von Triers "Dogville" (2003). In Soderberghs "Solaris" (2002) spielt er den Gegenpart zu George Cloney und in "Teknolust" (2002) den Gegenpart von Tilda Swinton.
Jeremy Davies wurde in Salinger, Alaska, geboren und lebte bereits an den verschiedensten Orten wie z.B. New Orleans, Wyoming, Idaho, Hawaii, Kalifornien und Südamerika.

Lesley Ann Warren - Joan Holloway
Lesley Ann Warren wurde 17-jährig von Walt Disney in einer Musicalaufführung von "Aschenputtel" entdeckt. Einige Jahre später engagierte er sie für "Der glücklichste Millionär" (1967). Es sollte Walt Disneys letzter Film sein, dessen Produktion er selbst überwachte. Ihre ersten Erwachsenenrollen hatte sie in verschiedenen TV-Serien, z.B. als ‚Dana Lambert' in "Mission Impossible".
Erst 1982 startete ihre Kinokarriere, als Blake Edward sie für den Spielfilm "Victor / Victoria" engagierte. Für ihre Rolle der Norma Cassady in der Verwechslungskomödie wurde sie für den Oscar nominiert. Es folgten "Choose me - Sag ja" (1984), "Songschreiber" (1984) und "Liebe auf texanisch" (1988). In Mel Brooks Komödie "Das Leben stinkt" (1991) spielte sie eine Obdachlose kurz vor dem Nervenzusammenbruch. In den 90er Jahren war Lesley Ann Warren sowohl in zahlreichen Spielfilmen als auch in TV-Produktionen zu sehen. Zu ihren neueren Filmen gehören u.a. Steven Soderberghs "The Limey" (1999), Alan Rudolphs "Trixie" (2000) mit Emily Watson und Dermot Mulroney, Nick Castles "Milo - Die Erde muss warten" (2000) mit Albert Finney und Bridget Fonda, "The Quickie" (2001), "Losing Grace" (2001) and "The Shore" (2003).

Stephen McHattie - Burt Holloway
Stephen McHattie ist als Schauspieler bekannt für seine großartigen und ausdrucksstarken Rollen als "Bad Guy". Geboren in Nova Scotia, Kanada, gab McHattie sein Debüt am Broadway mit "The American Dream" (1968). Zwei Jahre später spielte er in der TV-Produktion "The People Next Door". Stephen McHattie ist vor allem durch das Fernsehen bekannt geworden. Seit 1974 war er in unzähligen TV-Produktionen zu sehen, u.a. hatte er in den vergangenen Jahren regelmäßige Gastauftritte in verschiedenen TV-Serien, wie z.B. "Hill Street Blues", "Law and Order", "Seinfeld", "Akte X" und "Walker, Texas Ranger".
Für das Kino drehte er verschiedene Filme: "Manfred von Richthofen - Der rote Baron" (1971), "U-Boot in Not" (1978) mit Charlton Heston, David Carradine und Stacy Keach, "Belizaire - Der Cajun" (1986), "Beverly Hill Cop 3" (1994) mit Eddie Murphy, "Mein Freund Joe" (1996) mit Schyler Fisk, "Dannys Mutprobe" (1998) mit John Hurt und David Straithern, "Highwayman - Der Höllentrip" (1999) mit Louis Gossett Jr. und Jason Priestley. Vor kurzem beendete Stephen McHattie die Dreharbeiten zu Jacob Tierneys Film "Twist".

Amy Locane - Theresa Holloway
Amy Locane drehte ihren ersten Film "Road Home" (1989), Regie: Hugh Hudson, als sie noch in New Jersey zur Schule ging. Es folgte an der Seite von Johnny Depp eine Rolle in John Waters Film "Cry Baby" (1990). In den 90er Jahren spielte sie dann die Rolle der Sandy Harling in der Kult-Serie "Melrose Place" und wurde damit international bekannt. Seitdem hat sie zahlreiche Filme gedreht, u.a. "Außenseiter" (1992), "Airheads" (1994), "Operation Blue Sky" (1994), "Der lange Weg der Leidenschaft" (1997), "Shot Down" (1999) und vor kurzem John Houghs Film "Bad Karma" (2002).