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Produktionsnotizen
- Die Regisseurin über ihren Film
"Was wir versucht haben, ist, einen Film über Angst zu machen.
Wir wollten die Angst studieren, wie sie funktioniert und was sie anrichtet.
Und ganz konkret erzählen wir die Geschichte von der Angst, etwas
oder Menschen zu verlieren, die wir lieben."
Es gab einmal Menschen, die ein anständiges Leben führen wollten.
Und es gab einmal Politiker, Architekten und eine Gesellschaft, die die
dafür nötigen Rahmenbedingungen herstellen wollten. Doch dann
schwappte das Leben über diese Menschen und über die Umgebung
mit all seiner Unbeständigkeit und hatte für beide etwas völlig
anderes parat.
Dieser Film handelt von Rahmenbedingungen.
Wenn sich die Welt, wie wir sie kennen, verändert, macht das unsicher.
Wenn wir uns unsicher fühlen, ergreift uns die Furcht, dass wir verlieren
könnten, was uns gehört. Wenn wir das befürchten, wollen
wir Kontrolle ausüben.
Im besten Fall ist Furcht ein Instinkt, der uns das Überleben ermöglicht.
Im schlimmsten Fall ist es ein Krebsgeschwür, das sich ausbreitet
und zur Angst mutiert.
Dies ist ein Film über Furcht. Ich wollte diese Geschichte ganz direkt
erzählen. 1:1.
Annette K. Olesen
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