Die
Welt ist groß und Rettung lauert überall
Pressestimmen
"...Die Kaffeehaus-Philosophie hat genau die richtige Mischung aus
Lebensweisheit und Scharlatanerie, der Kusturica-Darsteller Miki Manojlovic
spielt den Großvater mit zurückhaltender Emphase."
Frankfurter
Rundschau
"Der magische Balkan-Surrrealismus wird zum ganz ungezuckerten Lagerrealismus.
Wo zuvor eine kitschverdächtig heile Welt war, in der Oma Bleche voller
duftender Zimtkringel bäckt - Fidel Castro hat uns Zucker aus Kuba
geschickt! -, die Häuser und Kopfsteinpflastergassen wie aus Lebkuchen
aussehen, die alten Männer sorglos ihre Würfel aufs Brett knallen
lassen und trunkene Lieder singen, setzen nun schnellere Schnittmontagen
und eine hektische, instabile Handkameraführung neue Akzente. Aus
dem gemächlichen Kaffeesatz-Chaos des Orients sind wir mit den Flüchtlingen
in einem unheimeligen Westen angelangt."
Berliner Zeitung
„Miki Manojlovic, der schon in „Irina Palm“ an der Seite
von Marianne Faithfull großartig agierte, spielt die Rolle des souveränen
Großvaters, der vor allem eines liebt – das Backgammon-Spiel.
Schon deshalb sollte man sich „Die Welt ist groß und Rettung
lauert überall“ nicht entgehen lassen.“
Mitteldeutsche
Zeitung Halle
„Wie dann Alexanders Großvater Bai Dan (Miki Manojlovic) anreist
und dem Enkel beim Erinnern hilft, wie er Bilder der schnurrig-gemütlichen,
von politischer Drangsal beeinträchtigten Jahre in Bulgarien und der
Flucht nach Deutschland aufruft, das steht für die Dialektik der Heimischwerdung.
Um wirklich irgendwo anzukommen, muss man sich klar sein, wo man herkommt
und was man ins Neue mitnehmen will und darf.“
Stuttgarter Zeitung
"Sicherlich ist "Die Welt ist groß und Rettung lauert überall’ ein
Film, der das Herz am rechten Fleck hat."
Der Tagesspiegel
„Nach der gleichnamigen Romanvorlage von Ilija Trojanow, der wie
seine Protagonisten in Bulgarien geboren und nach Deutschland emigriert
ist, beschreibt der Film nicht nur den Verlust von Identität, sondern
auch in vielen Rückblenden die schwierige Lebenssituation von Flüchtlingen.
Dabei beeindruckt die originelle und manchmal märchenhafte Erzählweise,
die viel Platz lässt für berührende Momente zwischen Tragik
und Humor.“
Düsseldorfer Kulturmagazin „Biograph“
"...weil Stephan Komandarev seine Geschichte in solch stimmige wie
stimmungsvolle Bilder packt, weil beide Hauptfiguren gut miteinander harmonieren
und das Ganze mit exzellenter, meist melancholischer Balkan-Musik unterlegt
ist, ist ‚Die Welt ist groß und Rettung lauert überall’ ein
Film, der zugleich unterhält und nachdenklich macht. Wie gesagt: Der
Weg ist das Ziel …“
Kinozeit.de
"Der Optimismus, der in ‚Die Welt ist groß und Rettung
lauert überall’ mit großen Löffeln verteilt wird,
ist durchaus ansteckend...
critic.de
"Der Film kombiniert Humor, Tragik und Melancholie. Figuren, Orte
und Situationen erscheinen gleichermaßen realistisch und märchenhaft.
Den guten darstellerischen Leistungen steht eine teilweise zu stereotype
Darstellung der Staatsgewalt hüben wie drüben gegenüber.
Wer darüber hinwegsehen kann, den erwartet eine durchaus zu Herzen
gehende Komödie aus dem Flüchtlingsmilieu, poetisch, leicht und
voller Überraschungen."
Junge Welt
"Dank der gekonnten Inszenierung und dem spürbarem Herzblut
der Macher ist dieser Film eine beschwingte Hymne an das Leben geworden.
Man muss es eben nehmen, wie es kommt, sonst verliert man. Wie beim Backgammon.
Für das Glück ist man selber zuständig."
br-online.de
"... der Film, der wie ein Hybrid aus flottem westlichem Muster und
osteuropäischer Versponnenheit wirkt, hat seine Stärken in den
Charakterrollen, die auch zarte Gesten kennen, in wunderbaren Landschaftsbildern
und auch in der großen Metapher von der Reise."
Die Presse
„Unterm Strich ist der Film ein warmherziger, bedächtig erzählter
Roadmovie, der trotz des ungewöhnlichen Fahrzeugs und der verschachtelten
Dramaturgie erstaunlich altmodisch wirkt, was nicht zuletzt am überzogenen
Weichfilter im rumänischen Städtchen liegt. Gleichzeitig wird
bewiesen, dass Kooperationen von mehr als zwei Ländern nicht zwangsläufig
zu einem wabbeligen Europudding ausarten.
Bleibenden Wert hat vor allem
die Darstellung von Miki Manojlovic, den man eigentlich viel öfter im Kino sehen müsste.“
Spielfilm.de
"Mit den größten Eindruck an dieser universellen europäischen
Schicksals- und Familiengeschichte hinterlässt der Part von Emir Kusturicas
serbischem Stammschauspieler Miki Manojlovic als Großvater Vasil.
Sein lebenserfahrenes, augenzwinkerndes Auftreten ist genau das, was dem
zögerlichen Alex (glaubwürdig gespielt vom Deutsch-Kroaten Carlo
Ljubek) hilft, Vertrauen und Zuversicht zu finden. Eine kleine Liebesgeschichte
am Rande trägt das ihre zu einem leicht sentimentalen Ende dieses
insgesamt warmherzigen Fahrr(o)admovies bei."
programmkino.de
„Gefühlvolle Literaturadaption, in der ein junger bulgarischer
Einwanderer in einer langen, sentimentale Fahrt Familienvergangenheit und
Identität wiederfindet.“
kino.de
„Wie Trojanows Roman spielt auch der Film von Komandarev mit osteuropäischer
Folklore und nostalgischen Elementen: der raue, starke und sensible Großvater,
der in allen Lebenslagen Hilfe weiß; die Kneipenszenen rund um das
Backgammon-Spiel; die Trinkfestigkeit und die Schlitzohrigkeit. All das
darf man nicht durch die Brille der Realität betrachten. Hier wird
mit Erzählhaltungen und -traditionen gespielt, und mit Humor und Wärme,
mit Leichtigkeit und Schwermut wird das Spiel aufgeführt.“
Kommune
in Frankfurt
|