Der
Traum
Niels Arden Oplev - Drehbuch und Regie
Niels Arden Oplev wurde 1961 in Dänemark geboren und schloss 1989
die Nationale Filmschule Dänemarks mit dem Film "Kyndelmisse"
(1989) und dem Dokumentarfilm "Hugo fra Himmerland" (1987) ab,
die ihm vier internationale Auszeichnungen und zwei Nominierungen einbrachten.
Für das Dänische Fernsehen führte Niels Arden Oplev Regie
bei mehreren Dokumentar- und Kurzfilmen, sowie dem Fernsehfilm "En
succes" (1993). Er drehte mehrere Episoden verschiedener Serien des
dänischen Fernsehens, zuletzt "Der Adler" (Ørnen).
Er lebte und arbeitete mehrere Jahre in New York und erhielt dort 2005
den Emmy für eine seiner Serien.
Sein Spielfilmdebüt "Portland" (1996) porträtiert
kontrovers die gewalttätige Untergrundszene im nördlichen und
ländlichen Teil Dänemarks, lief im Wettbewerb der Berlinale
1996 und wurde von der Presse hochgelobt. Im Jahr 2001 drehte er die verrückte
schwarze Komödie "Chop Chop" (Fukssvansen) für die
Leinwand, die drei dänische Filmpreise erhielt. Mit seinem bislang
letzten Film "Der Traum" (Drømmen) gewann er den Gläsernen
Bären des Kinderfilmfestes der Berlinale 2006, und wurde wiederum
mit dem Dänischen Filmpreis (Robert) in fünf Kategorien (u.a.
Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch) ausgezeichnet.
Filmographie:
2006 Der Traum (Drømmen)
2004 Der Adler - Die Spur des Verbrechens (Ørnen: En krimi-odyssé),
TV
2003 Forsvar, TV
2001 Chop Chop (Fukssvansen)
2000 Unit One - Die Spezialisten (Rejseholdet), TV
1997 Headbang i Hovedlandet, TV
1996 Portland
1992 Nøgen, Kurzfilm
Sisse Graum Jørgensen - Produzentin
Mit Niels Arden Oplevs "Chop Chop" hatte Sisse Graum Jørgensen
2001 ihren Einstand als Produzentin, seither hat sie mit zahlreichen angesehenen
dänischen Regisseuren zusammen gearbeitet. Für Lone Scherfig
produzierte sie auf Englisch "Wilbur wants to kill himself (2002)
und war Ko-Produzentin bei "Open Hearts" von Susanne Bier (2002,
auch im Arsenal Filmverleih). Die Zusammenarbeit mit Susanne Bier setzte
sie mit "Brothers - Zwischen Brüdern" (2004) und "Nach
der Hochzeit" (2006) fort. Weiterhin produzierte sie Thomas Vinterbergs
"Dear Wendy" (2005) und arbeitet derzeit an Lone Scherfigs nächstem
Projekt.
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