BEFORE NIGHT FALLS

Entstehung des Films

Basierend auf Reinaldo Arenas Erzählungen und Gedichten, sowie auf seinen 1993 postum publizierten Memoiren, reflektiert BEFORE NIGHT FALLS die Schönheit, die Kraft und Mehrdeutigkeit von Arenas Schriften.
Es ist gleichzeitig das lebendige Porträt eines ungeheuer talentierten und empfindlichen Menschen, ein durchdringender Bericht von politischer Repression, Verfolgung und Exil. Und nicht zuletzt ist der Film ein Zeugnis der befreienden Kraft der Kunst, ihrer Fähigkeit zur Konfrontation, Aufklärung und Transzendenz.

Der Maler und Schriftsteller Julian Schnabel wurde 1993 erstmals auf Reinaldo Arenas aufmerksam, als er den Dokumentarfilm HAVANA von Jana Bokova sah, ein Zeugnis mündlicher Geschichte über Kuba.

Arenas erregte Schnabels Aufmerksamkeit durch seine Geschichte und die Art und Weise, wie er sie zum Besten gab. Schnabel erinnert sich: "Er sagte: 'Im Moment ist mein Name Reinaldo Arenas und ich bin ein Bürger von Nirgendwo. Das Innenministerium hat mich zum Staatenlosen taxiert, also existiere ich gesetzlich gesehen gar nicht.´ Ich fand ihn sehr lustig und sehr bescheiden. Dann gab es noch ein Prosagedicht mit dem Titel 'The Parade Ends', das mich auf die Idee brachte, aus seinem Leben einen Film zu machen."

Nach seinem ersten, viel beachteten Film BASQUIAT (1996) über seinen früh verstorbenen Freund Jean Michel Basquiat, wusste Schabel nicht, ob er noch einen zweiten Film machen werde. "Aber als Reinaldo auftauchte, hatte er so viel zu sagen, das mich berührte. Ich kann keine logische Antwort geben, warum es mir so wichtig schien, seine Geschichte zu erzählen." Stattdessen zitiert Schnabel Arenas Gedicht 'The Parade Ends', in dem Arenas die befreiende Kraft des kreativen Prozesses beschwört, indem er eine unendliche Bilderflut lostritt. "Er spricht von all diesen Dingen, die durch das Tap-Tap seiner Schreibmaschine zum Leben erweckt werden: Menschen, Orte, eine Kletterpflanze, ein Papagei, Millionen von Papageien, was gerade in seinem Kopf auftaucht. Und was ist ein Film anderes, als eine Kunstform, die eine ganze Welt heraufbeschwören kann?"

Schnabel machte sich daran, mit BEFORE NIGHT FALLS Reinaldo Arenas Welt in ihren vielen Facetten hervorzurufen: Die reale Welt, in der er als Kind und Erwachsener lebte, jene seiner Imagination und die Welt, die er in seinen vielen Schriften kreierte. Der Film bezieht seine Inspiration aus mehreren von Arenas Werken, darunter die postum erschienenen Memoiren 'Antes que anochezca' ('Before Night Falls'), die Erzählungen 'El mundo alucinante' ('Hallucinations'), 'El palacio de las blanquísimas mofetas' ('Der Palast der blütenweißen Stinktiere'). Neben anderen Gedichten liegt auch das im Abstand von zwanzig Jahren entstandene, zweiteilige 'The Parade Begins' und 'The Parade Ends' zugrunde, welches den Enthusiasmus und die Desillusionierung mit der kubanischen Revolution thematisiert.
BEFORE NIGHT FALLS gewichtet erinnerte und erfundene Ereignisse gleichwertig und bewegt sich elegant von einer Erlebnissphäre in die andere, von eskapistischer Schönheit zu düsterem Realismus.
BEFORE NIGHT FALLS stützt sich auch auf die persönlichen Erinnerungen von Arenas gutem Freund und Erben Lázaro Gómez Carriles, der zusammen mit Cunningham O'Keefe und Julian Schnabel als Drehbuchautor auftritt. Carriles erinnert sich an die Stunden, in denen er Schnabel von seinem Freund erzählte: "Wenn es um Reinaldo geht, könnte ich stundenlang erzählen. Aber Julian wurde nie müde, hörte geduldig zu. Sein Engagement ist, glaube ich, im Film stark zu spüren."
BEFORE NIGHT FALLS beschwört die Ereignisse von Arenas Leben, den 'Geschmack' und die Zusammenhänge in ihrer Komplexität herauf, angefangen mit der Kindheit in der kubanischen Provinz. Atemberaubende Aufnahmen von Wasser, Wäldern und Landschaften bilden die filmischen Äquivalente zu Arenas lyrischen Naturbetrachtungen. Indem der Film mit der Kindheit des Schriftstellers einsetzt, wird der Kontrast zwischen Jugend und Erwachsenenleben, zwischen Indifferenz der Natur und der Grausamkeit der sozialen und politischen Strukturen hervorgehoben.
"Das Konzept, in der Natur frei und durch die Gesellschaft eingeschränkt zu sein ist einfach eine Tatsache", meint Schnabel, "und obwohl die Natur brutal und gewalttätig sein kann, so ist sie nie pervers oder gemein. Der Mensch hat ein Monopol auf diese Attribute."
Diese fundamentalen Aspekte in Arenas Wesen machten ihn zum Outlaw, als die Revolution sich in den späten 60er Jahren gegen viele Schriftsteller und Homosexuelle richtete. Trotz Drohungen mit Konfiszierung der Schriften und Gefängnis hörte Arenas nicht auf zu Schreiben. Einige Manuskripte wurden beschlagnahmt, andere gingen verloren, wieder andere sah sich Arenas gezwungen zu zerstören. Er verfasste sie allerdings immer wieder neu, oft mehrere Male.
Javier Bardem, der preisgekrönte spanische Schauspieler, der den kubanischen Schriftsteller kongenial interpretiert, ist überzeugt, dass Arenas seinen Impuls zum Schreiben nicht weniger unterdrücken wollte und konnte als seine homosexuellen Gefühle. "Wenn du das Bedürfnis hast zu Schreiben und wenn sie deine Hände abschneiden, dann wirst du mit dem Mund schreiben. Und wenn man dir sagt, du musst ein Macho, ein 'richtiger Mann' sein und man dich zehn Jahre lang einsperrt, dann wirst du am Tag deiner Freilassung mit dem erstbesten Jungen Sex haben. Es ist in dir drin, etwas, wogegen man nicht kämpfen kann und soll."
Arenas riskierte sein Leben, um er selbst zu sein. "Paradoxerweise", so Bardem, "hat er genau deswegen überlebt. Reinaldo musste schreiben, oder er wäre gestorben. Er benutzte die Schriften, den Humor, den Schmerz und die Homosexualität als Waffe gegen das Regime."
BEFORE NIGHT FALLS fängt den ganz eigenen Humor von Arenas Werk ein, ein Humor, der unvermittelt zum Schrecken übergeht, und wieder zurück.
Julian Schnabel: "Ich glaube, es gibt lustige Momente, aber immer droht auch eine Strafe. Menschen in einer prekären Lebenssituation müssen einen Sinn für Humor entwickeln oder sie gehen unter. Ich glaube, Kubaner haben einen sehr ausgeprägten, einmaligen Humor und Reinaldo ist ein frappierendes Beispiel. Er springt in einem Atemzug von Albernheiten zum Horror."

Schnabel wurde durch ein wiederkehrendes Motiv in Arenas Literatur zu der Doppelbesetzung von Johnny Depp als Transvestit Bon-Bon und Leutnant Victor angeregt. "Bei Reinaldo kann eine Person aus zwei oder drei Persönlichkeiten bestehen. Jemand kann ein Mann und eine Frau zugleich sein. Es könnte gut sein, dass Reinaldo Leutnant Victor und Bon-Bon als eine Figur sieht; dass der kubanische Geheimdienst zu solchen Extravaganzen greifen würde, um die Stabilität der Gefangenen zu unterminieren. Reinaldos Vision von Schönheit und Zerstörung, hier verkörpert durch den Leutnant und Bon-Bon, ist eine Konstante in seinem Werk. Reinaldo existierte nur in seiner Literatur. Er transformierte alles in Literatur."
BEFORE NIGHT FALLS macht eine deutliche Aussage über Menschenrechte anhand der persönlichen Erfahrung von Unterdrückung, Verfolgung und Exil, ohne den Menschen Arenas aus den Augen zu verlieren. "Ich wollte", so Schnabel, "Reinaldos Stimme gerecht werden. Ich hatte Castro gegenüber keine Vorbehalte. Wie Reinaldo es ausdrückt: 'Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts.' Ich bin nicht schwul und nicht Kubaner. Ich versuche lediglich, Reinaldos Geschichte zu erzählen."
Gleichzeitig schreckt Schnabel nicht vor der politischen Dimension des Films zurück und bemerkt, dass das Leiden, das Arenas auferlegt war, Teil größerer Zusammenhänge ist: "Diese Dinge kommen nicht nur in Kuba vor, sondern auch in Chile, Brasilien, in ganz Lateinamerika. Sie kommen auch in den Vereinigten Staaten vor. Ich glaube, die Geschichte Reinaldos ist eine, die vielen Menschen widerfährt. Wie viele unserer Verwandten sind nicht Exilierte von irgendwoher? Die USA ist das Land der Exilierten."
BEFORE NIGHT FALLS spricht die komplexe Erfahrung des Exils im letzten Teil an, als Arenas Kuba im Zuge des 'Mariel Boat Lifts' in Richtung Miami verlässt und die letzten Jahre seines Lebens in New York verbringt. Obwohl Reinaldo noch jung an den Folgen von AIDS verstarb, so machte er gegenüber Lázaro deutlich, dass er sein Werk als vollendet betrachtete. Es sollten keine Spekulationen entstehen derart wie "Wenn er nur länger gelebt hätte..."

Javier Bardem wurde Schnabels Partner und gemeinsam brachten sie Reinaldo Arenas zum filmischen Leben. Schnabel, der in Spanien und New York lebt, war mit Bardems Arbeit in Filmen
wie JAMON JAMON oder Almodóvars CARNE TREMULA und HIGH HEELS bestens vertraut. "Javier ist ein grossartiger Schauspieler und ich meine, er hat hier die schauspielerische Leistung seines Lebens gegeben. Sie ist ungemein frisch und originell. Er hat Reinaldos Rhythmus genau getroffen, auch seinen Sinn für Humor und die zurückhaltende Art."
Bardem erinnert sich, dass er unerwarteterweise für den Part von Arenas angefragt wurde, nachdem er bereits für die Rolle des Lázaro zugesagt hatte. "Meine Antwort war sehr direkt. Ich sagte 'nein'. Ich sagte, 'das ist mir zu viel, ich kann das nicht bewältigen. Ich spreche schlecht Englisch, der Typ ist Kubaner, ich bin's nicht". Schnabel blieb hartnäckig und Bardem bedingte sich vor einer Entscheidung aus, Arenas Bücher lesen zu können. "Sobald ich seine Bücher las, wurde Reinaldo mir sehr vertraut. Reinaldo war kein Intellektueller, sondern jemand, der einfach schreiben musste, weil er etwas zu sagen hatte. Er schrieb aus der Tiefe seines Selbst heraus und nutzte Hass und Liebe gleichermaßen, um sich auszudrücken. Ich bin kein Intellektueller, ich bin nur ein Schauspieler und manchmal sehr impulsiv. Hier spürte ich eine Verbindung."
Bardem war von Schnabels Engagement beeindruckt: "Julian hatte es nicht nötig, diesen Film zu machen. Er ist ein anerkannter Maler und hätte sich den Kampf sparen können. Ehrlich gesagt war ich ein wenig besorgt, wie die Leute auf einen Film von einem Amerikaner über einen kubanischen Schriftsteller, der noch dazu in Englisch gedreht wurde, reagieren würden. Aber Julian war derart aufrichtig in seinem Wunsch, die Geschichte ganz einfach und wahrheitsgetreu zu erzählen, dass die Sprache keine Rolle mehr spielte. So sagte ich zu."
Bardem ist glücklich, diese- wie er sagt- 'Rolle seines Lebens' angenommen zu haben: "Aufgrund seiner Persönlichkeit, aber auch aufgrund dessen, was ihm im Leben widerfuhr, war Reinaldo unglaublich lebendig. Wenn ein Mensch wirklich lebt, dann kostet er jedes Gefühl aus: Wut, Schmerz, Leidenschaft, Liebe, Humor. Als Schauspieler kannst du eine solche Rolle nicht so spielen, als hätte sie nichts mit dir selber zu tun. Sonst wäre man dieser Person, die ja wahrhaftig gelebt hat, gegenüber respektlos. Die Rolle war ein regelrechtes Geschenk."
Schnabel lobt Bardems Engagement für die Rolle, das monatelange Englischlektionen mit sich brachte: "Er arbeitete verdammt hart und brachte immer irgendetwas mit aufs Set. Er stellte sehr intelligente Fragen und ist jemand, mit dem man kreativ arbeiten kann." Das gleiche Lob hat Schnabel aber auch für die weiteren Schauspieler übrig: "Olivier Martinez, der Lázaro spielte, ist ein Flüchtlingskind, er ist wie Lázaro immer auf der Hut. Und Andrea Di Stefano schuf eine großartige Figur für die Rolle des Pepe Malas."

Mehrere von Schnabels Freunden, darunter die Regisseure Hector Babenco (KISS OF THE SPIDER WOMAN) und Jerzy Skolimowski (MOONLIGHTING) unterstützten das Projekt mit Cameo-Auftritten. Die Schauspieler Sean Penn und Johnny Depp übernahmen trotz ihrer vollen Terminkalender kleine Charakterrollen. Penn ist als kauziger Bauer, der den jungen Reinaldo zu den Rebellen fährt, fast nicht zu erkennen. Schnabel erinnert sich: "Es war brutal heiß, als wir diese Szene drehten und Sean trug all dieses Make-up; zudem musste er innerhalb kürzester Zeit lernen, mit dem Ochsenwagen umzugehen. Aber ich glaube, er hatte seinen Spass. Ich war sehr glücklich, als Sean in Mexico auftauchte."
Bardem war begeistert, mit Johnny Depp, der die Doppelrolle von Bon-Bon und Leutnant Victor übernahm, drehen zu können: "Johnny leistete erstaunliche Arbeit, er war sehr großzügig und hilfsbereit. Er tauchte wirklich in die Figur der Bon-Bon ein und die Szene mit ihm als Leutnant Victor werde ich nie vergessen. Ich bewundere ihn sehr, als Schauspieler wie als Mensch."

Michael Wincott (BASQUIAT) spielt die fiktive Figur des Heberto Zorilla Ochoa, der zwei reale Personen zugrunde liegen: Heberto Parilla und General Arnaldo Ochoa Sanchez. Sein Los ist eines vieler Kubaner, die ebenfalls ihr Schaffen, ihre Freunde und Familie in der Öffentlichkeit verleugnen mussten. "Es ist", so Schnabel, "eine zentrale Rolle. Man sieht diesen Mann im Hintergrund. Er ist Teil des kulturellen Lebens der Stadt und dann ist er plötzlich kaltgestellt. Michael bringt ihn sehr zurückhaltend, ruhig, und lässt doch Emotionalität durchblicken."

BEFORE NIGHT FALLS wurde 1999 in 60 Tagen in Mexiko gedreht, vor allem in den Regionen Veracruz und Merida. Ausstatter Salvador Parra sowie viele Helferinnen und Helfer trugen in Mexiko dazu bei, dass hier ein erstaunlich realistisches Kuba entstand. Örtliche Landstriche und Bauten wurden den Bedürfnissen des Films angepasst. Die spanische Festung von San Juan de Ulúa, ein ehemaliges Gefängnis, konnte beispielsweise als das Gefängnis von El Morro verwendet werden, in dem Arenas inhaftiert war (beide ehemaligen Gefängnisse sind heute übrigens Touristenattraktionen). Schnabel, der kürzlich El Morro besucht hatte, fand San Juan de Ulúa sehr ähnlich: "Ganz offensichtlich war an beiden Orten der gleiche Innenarchitekt am Werk", bemerkt er trocken. "Die Spanier hatten was für Gefängnisse übrig."

Andere Örtlichkeiten erforderten deutlich mehr Aufwand. Die 200 Meter lange Replika des Malecon, Havannas berühmte Kaimauer, wo auch Pepe Malas Ballonabsturz stattfindet, wurde in Veracruz rekonstruiert. Schnabel: "Der Malecon ist einzigartig. Er hat Ziergiebel und Kapitelle, die jeder, der einmal in Havanna war, erkennen würde. Manche Leute staunten, wie wir eine solche Szene in Kuba drehen konnten. Tatsächlich waren wir nie in Kuba."

Viele in Mexiko oder den USA lebende Kubaner wurden zur Beratung hinzugezogen und über alltägliche Haushaltprodukte oder die Farbe der Busse befragt. Für die, die beim Dreh dabei waren, wurde es oft zu einem emotionalen Ereignis. Schnabel erinnert sich an einen älteren Mann, welcher nach der Szene, in der Heberto Zorilla Ochoa sich von seinem Werk zu distanzieren gezwungen wurde, in Tränen ausbrach. "Es stellte sich heraus, dass er eine sehr ähnliche Situation erlebt hatte. Es geschah sehr oft, dass sich Leute beim Anblick eines Sets lebhaft und emotional an Erlebtes erinnerten. Viele Statisten in der Mariel Harbour-Szene hatten tatsächlich am 'Mariel Harbour Exodus' teilgenommen."

Nach Mexiko wurden die letzten Szenen in New York gedreht. Schnabel widmete sich dann vollauf dem Soundtrack, stellte eine Mischung aus Originalmusik und bestehender Musik zusammen. Die Originalmusik stammt von Carter Burwell, unter zusätzlicher Mitwirkung von Lou Reed und Laurie Anderson. Verwendet wurde ausserdem Musik aus bestehenden Soundtracks, etwa von Ennio Morricone (THE BATTLE OF ALGIERS, POPOL VUHS AGUIRRE, THE WRATH OF GOD) bis zu kubanischen Interpreten wie Beny More, Trio Matamoros, Bebo Valdez und Bola de Nieve, von Mahlers Fünfter Symphonie bis zur Libanesischen Sängerin Fairuz.
Musik nimmt im Film eine zentrale Stelle ein. Oft wird über ganze Passagen der Dialog ausgelassen und die Tonspur ganz von der Musik eingenommen. Eine besonders gelungene Sequenz, in der Reinaldo zusammen mit Pepe Malas einen Nachtklub in Havanna besucht, entwickelt sich zu den melancholisch-schmeichelnden Klängen von Lou Reeds 'Rouge' zu einem eleganten Ballett aus Romanze und Betrug. Dabei steht dieses Musikstück in einem bewussten Gegensatz zum Bild. "Ich hatte ursprünglich vor, die Szene mit kubanischer Musik zu unterlegen, wie sie in Nachtklubs gespielt wird. Doch fand ich, dass 'Rouge' viel besser zur Stimmung Reinaldos passte", kommentiert Schnabel.

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